2014 Siena – Fahrradtour

Die Planung

Weserradweg – Von Bremerhaven nach Bielefeld

Wir starten am 22.03.14 am Bielefelder Hauptbahnhof, von wo wir mit den Zug nach Bremerhaven fahren. Wir, das sind Laura, Chantal, Katharina und Paula, unsere Begleiterin. Von Bremerhaven fahren wir mit dem Fahrrad in 13 Tagen zurück nach Bielefeld. Wir fahren jeden Tag zwischen 25 und 50 km den Weserradweg entlang. In den Städten Bremerhaven, Bremen und Stolzenau bleiben wir zwei Tage, da wir das Klimahaus und das Universum besuchen möchten. In Stolzenau stellen wir unser Entschulungsprojekt an einer Schule vor. In den anderen Städten gucken wir uns die Umgebung an oder arbeiten an unseren Scrapbooks weiter, in denen wir unsere Erlebnisse und Erfahrungen dokumentieren.
Wir freuen uns nach den anstrengenden Vorbereitungen schon sehr auf die Entschulung und hoffen auf schönes Wetter, dass alles gut klappt und dass wir ganz viel Spaß miteinander haben werden.
Laura, Chantal, Paula und Katharina

Tag 1 – Bremerhaven
Heute Morgen sind wir mit dem Zug von Bielefeld nach Osnabrück und dann nach Bremerhaven gefahren.
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Dies hat sehr gut funktioniert. In Bremerhaven angekommen, sind wir als erstes zur Jugendherberge gefahren und haben unser Zimmer bezogen.
Danach sind wir mit dem Bus zu den Havenwelten gefahren. Dort haben wir uns vom starkem Wind durchpusten lassen und das Auswandererdenkmal, sowie viele große Schiffe gesehen.
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Tag 2 – Einmal um die Welt im Klimahaus
Heute waren wir im Klimahaus. Von außen sieht es aus wie ein Schlauchboot.20140323_103651
Nach einem einführenden Film startete unsere Klima-Reise in Bremerhaven, von wo wir mit dem Zug in die Schweiz gefahren sind. Wir konnten Kühe melken und sind den Berg bis zum Gipfelkreuz hinauf gewandert.
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Unsere Reise ging auf dem 8. Längengrad weiter nach Sardinien. Außerdem waren wir noch in der Antarktis, Niger und vielen anderen Ländern, wo Umgebung realitätsnah nachgestellt wurde. Wir haben auch echte Fische in verschiedenen Aquarien gesehen.
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Zwischendurch haben wir mal gefroren und mal geschwitzt. Wir haben viel neues über die verschiedenen Länder und das Klima gelernt.
Zum Schluss haben wir unsere eigenen Wetterberichte gedreht und durften moderieren.
Danach sind wir am Deich spazieren gegangen und zur Jugendherberge zurück gefahren, da es leider angefangen hat zu regnen.

Tag 3 – Immer der Nase nach
Heute Morgen sind wir von Bremerhaven nach Brake aufgebrochen. In Bremerhaven sind wir auf die Fähre nach Nordenham gestiegen. Danach mussten wir endlos lange geradeaus am Deich entlang fahren. Nach ca. 4 Stunden sind wir in Brake angekommen. Dort haben wir die Touristeninformation aufgesucht und haben den Schlüssel für die Unterkunft abgeholt. Die Familie die uns betreut hat, war total nett und hat uns Brake gezeigt. Hier wären wir gerne länger geblieben!!
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Tag 4 – Die Großstadt ruft
Nach einem leckeren Frühstück sind wir um halb 11 nach Bremen losgefahren. Nach 10 km gab es den ersten Unfall ohne Verletzte und größeren Schaden. Anwohner haben uns geholfen, die Acht aus Ann-Kristins Reifen zu bekommen und die Fahrt konnte zum Glück weiter gehen. Danach durften wir nochmal mit der Fähre nach Bremen fahren. Nachdem wir eingekauft haben sind wir nur in unserer Unterkunft und kochen mit Paula unser Abendbrot.

Tag 5 – Entdeckungstour durch das Universum
Heute morgen sind wir zum Universum gefahren. Im Universum waren wir als erstes im Teilchenzoo und haben unsere eigenen Teilchen bestimmt.
Anschließend haben wir uns eine Show über Feuer angeguckt. Es wurden Versuche zum Anzünden und Löschen von Feuer, sowie kalte und warmes Leuchten gezeigt.
Nach einer Mittagspause haben wir dann die Erde genauer erkundet. Als wir diese genauer kennen gelernt haben, haben wir uns weiter mit dem Kosmos und anschließend mit dem Menschen beschäftigt. Zum Schluss waren wir noch auf dem Außengelände. Danach sind wir in die Stadt zurück gefahren, wo wir ein Fischbrötchen genossen haben. Später sind wir noch ein wenig durch die Stadt gebummelt und zurück zur Unterkunft gefahren.
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Tag 6 – Nie wieder Fahrrad fahren!
Bei strahlendem Sonnenschein sind wir heute von Bremen nach Achim geradelt. Für die 60 km haben wir nur 6 Stunden gebraucht, da wir dank des Gegenwindes auf der Stelle stehen blieben. Nun tut uns alles weh. Das Beste am heutigen Tag war, dass wir uns nicht verfahren haben und freundlich an der Unterkunft begrüßt wurden. Schön war auch, als wir mit der Fähre über die Weser gefahren sind.
Auf dem Deich konnten wir uns gegen den Wind legen.
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Tag 7 – Endlich wieder Fahrrad fahren
Heute sind wir bei weniger Wind Fahrrad gefahren. Nachdem wir beim Bäcker nebenan Brötchen geholt haben, haben wir lecker gefrühstückt und uns Lunchpakete geschmiert. Dann sind wir in Richtung Verden losgefahren. Auf dem Weg sind wir eine Zeit lang am Deich entlang gefahren. Dann kam der große Schock. Chantal ist gestürzt. Zum Glück, hat sie nur ein dickes Knie und eine Schürfwunde. Ansonsten geht es ihr gut. Sie ist ganz tapfer die restlichen Kilometer mit uns nach Verden gefahren. Nach dreieinhalb Stunden sind wir im schönen Verden angekommen. Hier grillen wir jetzt und danach geht es zu einem Treffen mit den französischen Austauschschülern von der Lehrerin bei der wir wohnen.
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Tag 8 – Bis jetzt schönster Fahrrad-Tag
Heute morgen sind wir nach einem sehr leckeren Frühstück mit dem Fahrrad und Chantal mit dem Zug aufgebrochen. Chantal hat den Zug um 10.42 Uhr genommen, der natürlich Verspätung hatte. Um 11 Uhr ist sie in Nienburg angekommen und ist den kurzen Weg zur Unterkunft gelaufen. Danach hat sie ihr Bein geschont, dem es jetzt schon viel besser geht.
Bei super Wetter sind wir den größten Teil an der Weser entlang gefahren. Auf der einen Seite die Weser, auf der anderen Seite Seen bzw. Teiche. Durch die Sonne angespornt haben wir die 54 km in 4 Stunden inklusive Pausen hinter uns gebracht. Wir werden immer besser im Karten lesen und sensibel für die Schilder. Wir sind alle richtig stolz auf uns!
In Nienburg angekommen, sind wir ein leckeres Eis essen gegangen und haben für das Abendbrot eingekauft. Wieder am Naturfreunde Haus angekommen, gab es eine riesen Überraschung. Lauras Eltern haben uns ein Paket mit Süßigkeiten und vielen Grüßen geschickt. Darüber haben wir uns alle sehr gefreut und bedanken uns sehr!20140329_154949

Tag 9 – Mit Hindernissen ins Paradies
An diesem Tag sind wir von Nienburg nach Stolzenau gefahren. Das waren 21 km die wir bei Sonnenschein in ca. 3,5 Stunden bewältigt haben. In Estorf haben wir zufällig Anette Schäfer getroffen, mit der wir in Stolzenau verabredet waren. Bei unserer Pause konnten wir eine Schleuse im Einsatz beobachten, was sehr interessant war. An einer Brücke hatte Katharinas Fahrrad einen Platten. Wir haben das Rad abmontiert und danach kam uns eine andere Fahrradtruppe aus Bielefeld zur Hilfe. Eine halbe Stunde später konnten wir unsere Fahrt fortsetzen. Wir sind durch Stolzenau hindurch und fast schon weiter nach Minden gefahren, da wir eine Straße verpasst haben. Nachdem uns andere Fahrradfahrer wieder zurück geleitet haben, haben wir die Hellen-Keller-Schule mit Frau Schäfer gefunden. Frau Schäfer hat uns den Weg zur nicht weit entfernten Trainingswohnung gezeigt. Dort haben wir mit ihr den von ihr gebackenen Kuchen gegessen. Danach haben wir eine Führung durch den Siedlerhof, eine ehemalige Kaserne der Niederländer, bekommen. Auf dem Siedlerhof befindet sich die Trainingswohnung. Die Zeit danach haben wir genutzt um in der Sonne an unseren Scrapbooks weiter zu arbeiten bzw. zu lesen oder Schach zu spielen. Um fünf Uhr hat uns Frau Schäfer zu einer Stadtführung durch Stolzenau abgeholt. Hierbei haben wir viel über die Stadt und ihre Geschichte erfahren. Abends haben wir die sehr leckere von Frau Schäfer zubereitete Lasagne genossen.
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Tag 10 – Die Hellen-Keller-Schule und der Dino-Park
Morgens sind wir um 8 Uhr in die Schule gefahren, wo uns Frau Schäfer den Schülern und Lehrern vorgestellt hat. Danach sind wir zu den Kleinen in die Regenbogen-Grundschule gegangen, wo Katharina, Chantal und Laura den Unterricht einer 3. Klasse und Paula den Unterricht einer 2. Klasse miterleben durften. Das besondere an der Hellen-Keller-Schule ist, dass es eine Förderschule ist, die ihre Schüler in der Grundschule in „normale“ Klassen integriert. Bis 11 Uhr waren wir bei den Jüngeren und sind dann zurück zur Hellen-Keller-Schule gegangen. Wir haben uns auf unseren Vortrag vor der ganzen Schule vorbereitet. Die drei Mädels haben ihren Vortrag sehr gut vorgestellt und die Schüler und Lehrer beeindruckt. Nach dem Vortrag haben wir in der Mensa ein leckeres Mittagessen bekommen. Anschließend sind wir mit zwei Schülern und zwei Pädagogen in den Dino-Park gefahren. In dem Dino-Park waren echte Dinospuren und Dinosaurier in ihrer Originalgröße nachgebaut. Der Ausflug in den Dino-Park war sehr interessant. Danach sind wir zurück zur Trainingswohnung gefahren und haben den restlichen Tag zum Erholen genutzt.
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Tag 11 – Auf nach Minden!
Heute morgen sind Katharina und Laura ganz früh aus dem Bett gefallen. Sie haben den Tisch gedeckt und die Küche schon aufgeräumt, sodass Paula und Chantal noch schön im Bett liegen bleiben konnten. Nach dem leckeren Frühstück und einer weiteren guten Nacht in der wunderschönen Trainingswohnung, ging es wieder zur Hellen-Keller-Schule. Hier haben wir uns von einigen Schülern und Frau Schäfer verabschiedet. Sie hat sich so viel Mühe gegeben und die Zeit in Stolzenau hat unsere Entschulung mit einigen neuen Erfahrungen bereichert. Dafür möchten wir ihr noch einmal sehr danken!
Nun haben wir uns auf den Weg nach Minden zur Schiffsmühle gemacht. Bei schönem Wetter und einer schönen Landschaft hat uns das Fahrradfahren doppelt so viel Spaß bereitet. Ziemlich schnell haben wir die 35 km hinter uns gebracht und kamen um kurz nach eins an der Schiffsmühle an. Diese haben wir aufgrund einer Umleitung nicht direkt gefunden. Hier wurden wir von Frau Friedland und zwei Schülern erwartet. Nach einem leckeren Essen, wozu uns Frau Friedland eingeladen hat, sind wir zu dem Schüler, bei dem wir schlafen gefahren.
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Tag 12 – Horrorberg
In Minden haben wir ein leckeres Frühstück um 8 Uhr genossen und sind ca eine Stunde später Richtung Vlotho aufgebrochen. Der Weg führte direkt an der Weser und kleinen Teichen entlang. Aufgrund der kurzen Strecke konnten wir uns eine lange Pause am Ufer der Weser gönnen und sind auch sonst sehr gemütlich gefahren. In Vlotho angekommen, mussten wir bei der Touristen Information nach dem Weg fragen. Dieser Weg hat uns einen sehr steilen, schrecklichen Berg hoch geführt. Nach dem ersten Berg kam schon der nächste. Wir dachten, wir kommen nie an. Endlich ging es bergab und wir haben unser Ziel gefunden. Hier haben wir leckeren Kuchen und Keckse sowie kalte Getränke in der Sonne genossen. Danach haben wir an unseren Scrapbooks ebenfalls in der Sonne weiter geschrieben.

Tag 13 – Endspurt!
Heute ist der letzte Fahrrad Tag und wir sind nur noch wenige Kilometer von unserem Ziel, der Laborschule entfernt. Wir hoffen auf einen sonnigen Tag und keine unnötigen Pannen.
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Wir sind angekommen und wurden richtig toll begrüßt.
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